Theodor-Heuss-Str. 20
71384 Weinstadt

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Im CVJM Haus treffen sich unsere Jungscharen, das Konfi- Cafe, der Posaunenchor und das Gottesdienstteam von "5 nach 5".
Auch für private Veranstaltungen und Familienfeiern für Mitglieder und Mitarbeiter der Kirchengemeinde steht das Haus offen.
Bei Belegungsanfragen wenden Sie sich bitte direkt an die CVJM-Vorsitzende: Bettina Roch
 
 
 
 
Geschichtliches über unser Vereinshaus

Zunächst traf man sich 1897 beim Kaufmann Scheuthle. Später in der Traubenstraße 16 bei der „Vereinsmutter“ Frau Schramm. Als ihre Schwester, Margarete Schwegler gestorben war, erhielt der Verein in der Schafgasse 11 einen Raum zur Verfügung, später das ganze Haus und den Garten.

Ab 1922 versammelte man sich bei gutem Wetter auch im Pfarrgarten.

Als Christiane Schramm am Jahreswechsel 1925/26 starb, konnte man an einen Vereinshausbau denken, denn sie hatte den CVJM zu ihrem Erben eingesetzt.

Als dann die Witwe des Mitglieds Christian Schwegler dem Verein zu „günstigen Bedingungen“ einen Bauplatz zur Verfügung stellte, (neben der neugebauten Silcherschule, jetzt Theodor-Heuss-Straße 20) wurde unter großen Opfern an Zeit und Kraft der Bau durchgeführt. Das Haus wurde halbseitig unterkellert und hat im Erdgeschoss einen großen Saal.

Am 22. Juli 1926 war der Zimmerspruch und am 5. Dezember die Einweihung. Die Baukosten beliefen sich auf ca. 19.000 Mark.

Hinter dem Vereinshaus wurde eine Hütte zum Aufbewahren der Turngeräte gebaut. Die Turnübungen fanden dann hinter dem Haus statt, bei schlechtem Wetter fielen sie aus. 1929 wurde der Dachboden mit einem neuen Boden für die Turner hergerichtet.

1939 wurde das Vereinshaus der Württ. Landeskirche übertragen, um einer eventueller Beschlagnahme zu entgehen. 1939 wurde das Haus für Schulunterricht genutzt. Von 1940-1945 quartierte die Gemeinde 45 kriegsgefangene Franzosen ein. Alle Fenster wurden vergittert und vor dem Haus stand eine Wache. Die Franzosen züchteten im Keller Weinbergschnecken.

Die Vereinsmitglieder trafen sich zu dieser Zeit bei Fritz Bauer, Karl Flik, sowie bei Nachbar-CVJM´s in Strümpfelbach und Grunbach.

1946 wurde das Haus wieder vom Verein übernommen. Auch 1947 befand sich der Schulbetrieb (7./8. Klasse) noch im hinteren Saal. Abends wurde der Raum für das Vereinsleben genutzt. 1951 wurde der Keller erstmalig von der neugegründeten Jungenschaft ausgebaut. Gleichzeitig entstand eine neue Eichenkreuzsportgruppe, die den Dachboden für ihre Übungen benutzte. Bis 1955 fand Schulunterricht mit 2 Klassen im großen Saal statt.

Am 12.12.1955 gab auf unseren Antrag die Kirchengemeinde das Vereinsheim notariell zurück. So wurde dann 1956 die erste, sehr notwendig gewordene Renovierung gemacht. Es wurde unter anderem im unterem Saal ein Parkettboden und elektrische Leitungen verlegt. Die Kosten betrugen insgesamt 6.695 DM.
1965 wurde der hintere Saal von der bürgerlichen Gemeinde für den Kindergarten gemietet, bis ein Pavillon gebaut war. 1976 gab es einen neuen Vertrag mit der Stadt. An drei Tagen benutzte nun der Kindergarten unseren großen Saal zum Turnen, ebenso den Garten.

1976 wurde das Dach gedämmt und neu gedeckt. Von 1981 – 1986 wurde der Dachstuhl völlig ausgebaut. Es entstand eine Küche und zwei neue Gruppenräume. Auch eine neue Heizung wurde installiert. 1991 – 1997 wurde wieder der hintere Saal ganz an die Stadt für den Kindergarten vermietet. In diesem Zusammenhang wurde hinten am Haus am Hintereingang eine kleine Abstellkammer angebaut. Der baufällige Schuppen wurde durch einen an gemauerten Lagerraum ersetzt. Seit dem Auszug des Kindergartens ist nun der Garten vom Schulhof getrennt und der Durchgang verschwunden.

1996 gab es eine komplette Renovierung der Außenfassade, sowie eine neue Eingangstreppe und eine neue Haustüre. Auf einen Teil des Hofes wurden neue Platten gelegt.
Darüber erschrak der König Belsazar noch mehr und verlor seine __________ ganz, und seinen Mächtigen wurde angst und bange.

2002 mussten die schon inzwischen gekürzten 3 Birken im Vorgarten gefällt werden. Frei nach Luther wurde an dieser Stelle ein Apfelbaum gepflanzt. 2006 wurden im Erdgeschoss die Fenster erneuert und von 2007 – 2012 die unteren Säle renoviert. 2014 wurde im Keller ein neuer Ofen eingebaut.

Heute sind wir froh und dankbar, dass unsere Mitglieder in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts den Mut, die Mittel und die Mühe nicht gescheut haben, ein Vereinshaus zu bauen. Dies wäre heutzutage kaum denkbar.

Die Instandhaltung des Vereinshauses ist ein erheblicher Teil unserer Arbeit,  alle unsere Gruppen sollen sich hier willkommen und wohlfühlen.